Hannu Luomajoki leitete von 2007 bis 2022 das Masterprogramm Muskuloskelettale Physiotherapie am Institut für Physiotherapie der ZHAW und betreut mehrere Masterarbeiten und PhD-Projekte. Neben seiner Lehrtätigkeit und Forschung ist er auch zu einem kleinen Pensum klinisch in Winterthur tätig.
Das Medizinstudium führt ihn von Universität Hamburg über die Universität Málaga bis an die Humboldt-Universität zu Berlin. Drei unterschiedliche kulturelle Räume, drei unterschiedliche Perspektiven auf Medizin:
Mit dem humanmedizinischen Staatsexamen 2002 und der Promotion zum Dr. med. legt er das solide Fundament für eine Laufbahn, die sich durch fachliche Präzision und inhaltliche Offenheit auszeichnet.
Die neurologische Facharztausbildung absolviert er am Klinikum Heidenheim, einem Lehrkrankenhaus der Universität Ulm. Hier entsteht seine tiefe Verankerung in der klassischen Neurologie. Gleichzeitig wird deutlich: Für ihn ist das Nervensystem nicht nur ein funktionelles Netzwerk, sondern Ausdruck eines vielschichtigen Zusammenspiels von Körper, Psyche und individueller Entwicklung. Diese Perspektive vertieft er in Wien, an der neurologisch-psychiatrischen Schnittstelle des Otto-Wagner-Spital. Mit dem Facharztdiplom für Neurologie, ergänzt durch das Notarztdiplom.
Es folgt die die Weiterbildung in anthroposophisch erweiterter Medizin, so verbindet Fitger seine schulmedizinische Exzellenz mit einem integrativen Verständnis des Menschen. Es ist diese Verbindung, die sein Profil prägt.
In den folgenden Jahren arbeitet er als Neurologe im Rehabilitationszentrum und Unfallkrankenhaus Meidling in Wien – und eröffnet parallel eine eigene Wahlarztpraxis. Klinik und Praxis, Akutmedizin und Langzeitbegleitung, wissenschaftliche Präzision und individuelle Zuwendung greifen ineinander. Ergänzt wird dieses Spektrum durch seine Tätigkeit als Schularzt an einer Waldorfschule und als Theaterarzt – Rollen, die seine Fähigkeit unterstreichen, Medizin in unterschiedlichsten Lebenskontexten zu denken.
Ein entscheidender Schritt folgt 2017 mit der Berufung an die Klinik Arlesheim, wo er als leitender Arzt die Abteilung für Neurologie und Neurophysiologie prägt. Hier verbindet er klinische Führung mit inhaltlicher Weiterentwicklung eines integrativen neurologischen Ansatzes. Parallel dazu engagiert er sich zunehmend in der akademischen Lehre und Forschung.
Seit 2021 ist er am Universität Bern, am Institut für Integrative und Komplementäre Medizin (IKIM), tätig – zunächst ergänzend, seit 2025 mit klarem Schwerpunkt. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von universitärer Forschung, klinischer Anwendung und ärztlicher Ausbildung. Ergänzend bleibt er der Akademie Arlesheim verbunden, wo er sein Wissen weitergibt und den Dialog zwischen verschiedenen medizinischen Denkschulen aktiv mitgestaltet.
Als Dozent ist er an mehreren Institutionen tätig, darunter die Universität Bern, die Medizinische Universität Wien und die Akademie Arlesheim. Seine Vorträge sind geprägt von Klarheit, Erfahrung und der Fähigkeit, komplexe Inhalte so zu vermitteln, dass sie unmittelbar anschlussfähig werden.
Was ihn besonders macht, ist die Selbstverständlichkeit, mit der er Brücken baut: zwischen Neurologie und Psychiatrie, zwischen Schulmedizin und integrativen Ansätzen, zwischen Wissenschaft und gelebter Praxis. Er spricht fliessend Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch – und bewegt sich ebenso selbstverständlich zwischen unterschiedlichen kulturellen und medizinischen Kontexten.
Wer ihm begegnet, trifft auf einen Arzt, der nicht nur behandelt, sondern verstehen will. Und genau diese Haltung macht ihn zu einem Referenten, den man nicht nur hören, sondern erleben möchte.
Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Dr. med. Egor Egorov intensiv mit dem Energiestoffwechsel im menschlichen Körper. Anfang der 2000er-Jahre kündigte er seine gut bezahlte Anstellung als Anästhesist, weil ihm immer klarer wurde, dass sich chronische Krankheiten mit Pillen und Spritzen nicht heilen lassen. Er ging in die USA, um mehr über das hohe Selbstheilungspotenzial der Zellen zu erfahren. Nach seiner Rückkehr eröffnete er in Berlin seine erste Privatpraxis für ganzheitliche biologische Medizin. Mit dem Einfluss der Atmung auf den Energiehaushalt setzt sich Dr. Egorov seit über zehn Jahren auseinander. Er ist Co-Autor von mehreren Hypoxie-Studien und hält Vorträge auf internationalen Kongressen. Sein Wissen und seine Erfahrungen gibt er in Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen im In- und Ausland weiter. Er gilt als einer der führenden Hypoxie-Experten Europas.
Dozentin, Coach und Inhaberin von MPC – Montua Partner Communications, einer Strategieberatungsfirma für Kommunikation und Transformation im deutschsprachigen Europa. Seit 2004 begleitet sie mit ihrem Team Konzerne, Unternehmen und Kliniken in Phasen der Veränderung. Andrea Montua ist Diplom-Kauffrau, internationale Führungskräftetrainerin, geprüfte Heilpraktikerin und Paar- und Sexualtherapeutin – ein Mulitalent.
Vor über 20 Jahren hat sie das Bewegungs- und Therapiekonzept der Spiraldynamik kennen und wertschätzen gelernt und in ihre persönliche Gesundheits- und Bewegungspraxis integriert. Das namensgleiche sozialwissenschaftliche Entwicklungsmodell Spiral Dynamics ist wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeitsweise als Unternehmensberaterin.
Am my health congress 2026 wird Andrea Montua erstmalig das Konzept Spiral Dynamics einem Spiraldynamik-Publikum vorstellen, mit dem Fokus auf der praktischen Anwendbarkeit für medizinisch-therapeutische Berufe. Im zweiten Teil – zusammen mit Christian Larsen – geht es um die (Weiter-) Entwicklung der Spiraldynamik. Lets talk change!
Literaturtipp: Andrea Montua ist Autorin der Fachbücher «Führungsaufgabe Interne Kommunikation – Erfolgreich in Unternehmen kommunizieren – im Alltag und in Veränderungsprozessen» sowie «Transformationen begleiten – Mit starker Führung und klarer Kommunikation den Wandel gestalten».
„Wasserstoffwechsel, Sexual- und Stresshormone im Überblick“
„Gelebte Sexualität & Stressbalance“
Caroline Fux ist systemische Paartherapeutin, Psychologin lic. phil und Sexologin (MA) mit eigener Praxis in Baar. Sie ist ausserdem Cantienica-Trainerin und Somatic Anxiety Therapist, und spezialisiert auf körperzentrierte Methoden. Im Beobachter Magazin hat sie eine regelmässige Kolumne. Sie ist Co-Autorin der Beobachter Bücher «Das Paar-Date», «Der Solo-Kongress», «Guter Sex» und «Was Paare stark macht». Sie betreute während rund zehn Jahren die Beratung zu den Themen «Sex, Liebe und Beziehung» beim Blick (auflagenstärkste Tageszeitung der Schweiz).
Faszien Update Teil 3 – Die Vogelperspektive – wenn Form vor Funktion existiert
Faszien Update Teil 4 – Klinische Anwendungen
Seit 1985 folge ich meinem klaren Ruf in die Anatomie. Ich begann als Sektionsgehilfe und Präparator, arbeitete mich Schritt für Schritt in die makroskopische Forschung ein und blieb der Anatomie treu – bewusst und dauerhaft, auch ohne Medizinstudium. Diese Entscheidung erlebe ich bis heute als Befreiung: Sie ermöglicht mir, mich ohne Umwege und ohne Rivalität zum klinischen Betrieb ganz auf Struktur, Gewebe und Präparation zu konzentrieren.
Früh führte mich die Arbeit an Kollagen und Faszien zu dem Punkt, der mein wissenschaftliches Leben prägt: dem Schleim. Bindegewebe lässt sich messen, färben, strukturieren – und doch liegt darin ein Phänomen verborgen, das bis heute kaum verstanden ist. Wir wissen, dass wir hauptsächlich aus Wasser bestehen, das in semifluiden bis gelartigen Strukturen gebunden ist; warum diese Grundsubstanz so gebaut ist wie sie ist, bleibt weitgehend ungeklärt. Genau diese Schnittstelle erforsche ich seit Jahrzehnten, im Präparier-Saal ebenso wie im Labor.
Ich sehe mich dabei nicht als Entdecker im Rampenlicht, sondern als jemand, der geduldig am Kern des Faches arbeitet. Anatomie ist für mich keine Durchgangsstation, sondern Berufung. Jede Präparation, jede Faser, jede «Spur des Schleims» erinnert mich daran, wie wenig wir eigentlich wissen – und wie viel es noch zu verstehen gibt.
Publikationen
Alvanos A, Schubert E, Winter K, Steinke H (2025) Unraveling the Pancreatic Anlagen. Validating a Manual Dissection Protocol with Immunohistochemical Staining for Pancreatic Polypeptide in a Human Cadaver Study. Biomedicines 13(6). doi: 10.1038/nmeth.1483
Franz T, Spinos T, Lüke J, Sicker T, Dinh B, Steinke H, Stolzenburg J-U (2025) Techniques for Local Anesthesia in Transperineal and Transrectal Prostate Biopsy. An Image-based Step-by-Step Guide With Dedication to Anatomy. Cureus 17(3):e80746. doi: 10.7759/cureus.80746
Gebhardt M, Kurz S, Grundmann F, Klink T, Slowik V, Heyde C-E, Steinke H (2025) Approach to Standardized Material Characterization of the Human Lumbopelvic System. Testing and Evaluation. Bioengineering 12(8):862. doi: 10.3390/bioengineering12080862
Hepp P, Hellmund H, Weigelt L, Henkelmann J, Steinke H (2025) The Prefemoral Fat Pad of the Knee: A Large and Underrecognized Structure with Potential Clinical Relevance. Ann Anat: accepted